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An heißen Tagen tut eine kleine Erfrischung zwischendurch besonders gut

Dieses einfache Körperspray ist im Handumdrehen zubereitet und begleitet dich mit dem frischen Duft der Pfefferminze durch den Sommer.

Zutaten:

100 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser

1 Teelöffel Alkohol

2-3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

So geht's

Alle Zutaten in eine saubere Sprühflasche geben und vor jeder Anwendung gut schütteln. Je nach Bedarf auf Arme, Beine oder den Nacken sprühen und den frischen Duft genießen. Die Augenpartie dabei aussparen.

Haltbarkeit und Lagerung:

Im Kühlschrank gelagert ist das Spray ca. 2-3 Wochen haltbar. Bei Zimmertemperatur in der Tasche solltest du es innerhalb einer Woche verbrauchen. Daher am besten immer nur eine kleine Menge herstellen.


Bei hochsommerlichen Temperaturen steigt unser Bedarf nach Flüssigkeit. Hier eine feine Auswahl wohltuender Durstlöscher:


Zitronenmelissentee

Aufgrund seines frischen Geschmacks schmeckt er auch vielen Kindern gut. Mit einem Spritzer Zitrone wird er zu einem wunderbaren Getränk an heißen Sommertagen.

Infused Water

Mit frischen Zutaten wird aus Wasser im Handumdrehen ein aromatisches Sommergetränk. Verfeinere gefiltertes Wasser z. B. mit frischer Minze, Melonenstückchen, Zitronen- oder Limettenscheiben, Rosmarin, frischen Beeren oder Gurkenscheiben. Auch ein Spritzer Apfelessig sorgt für eine angenehm säuerliche Note.

Wasserkefir

Das leicht prickelnde Fermentationsgetränk ist an heißen Tagen eine köstliche Erfrischung und lässt sich einfach selbst herstellen.

Saftschorlen

Mit Mineralwasser verdünnte Fruchtsäfte - z. B. Apfelsaft - gehören seit jeher zu den klassischen Getränken im Sommer und schmecken besonders an heißen Tagen.

Allen einen schönen Sommer!






Similia similibus curentur – Ähnliches durch Ähnliches heilen (Samuel Hahnemann)

Klassische Homöopathie

Das Jahr 1790: Der Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843) arbeitet an einer Übersetzung der Materia medica,( von lat. materia = Stoff, Thema und medicus = heilsam, heilend). Das Werk des englischen Medizinprofessors William Cullen befasst sich mit der Wirkung der Chinarinde bei einer Malaria-Erkrankung. Die Erläuterungen Cullens sind ihm zu spekulativ, sein eigenes Wissen über diese Rinde zu gering. Er unternimmt einen Selbstversuch und stellt fest, dass sich wenige Stunden nach der Einnahme von Chinarinde die Symptome von Malaria einstellen. Er wiederholt das Experiment mehrmals mit dem gleichen Resultat und stellt damit die Weichen für die Lehre der klassischen Homöopathie. In den folgenden Jahrzehnten prüft und dokumentiert Hahnemann rund 100 verschiedene Arzneimittel.


Das Organon

1810 erscheint das „Organon“ (griechisch: das Werk), in dem Hahnemann die Gesetze und Prinzipien eines neuen und bis dato revolutionären Systems beschreibt. Er nennt es „Homöopathie“, abgeleitet von den griechischen Wörtern homoios und pathos (ähnlich und Leiden) und bezeichnet damit die Behandlung mit Mitteln, die bei Gesunden ähnliche Wirkungen hervorrufen, wie sie bei Kranken vorhanden sind (Ähnlichkeitsprinzip).


Ganzheitlichkeit

Die Erkenntnisse Hahnemanns haben weit reichende Konsequenzen: eine Trennung in körperliche oder seelische Erkrankungen ist undenkbar. Eine Heilung kann nur durch eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen erfolgen. So therapiert die Homöopathie nicht „Krankheiten“ sondern „kranke Menschen“, deren Krankheitssymptome nach Hahnemann in einem eigenen tiefen inneren und individuellen Zusammenhang stehen.


Wirkung

Homöopathische Mittel wirken, indem sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und stärken. Voraussetzung sind eine gleichzeitig gesunde Ernährung und eine ausgewogene Lebensführung. Die Homöopathie heilt nicht nur die rein körperlichen Symptome von Krankheiten, sondern betont gleichermaßen die Vorsorge und den individuellen Beitrag, den jeder Mensch zu seiner Heilung leisten kann.

Seit über 200 Jahren beschäftigen sich Ärzte, Heilpraktiker und Patientenvereinigungen mit der Homöopathie und verbreiten Hahnemanns Lehre. Die Klassische Homöopathie ist mittlerweile als alternative Therapieform in der Gesundheitspolitik anerkannt.

vgl. Homöopathischer Ratgeber: 200 Homöopathie: eine Würdigung Hahnemanns. - Lage & Roy. - Murnau: 1990
evgl. Vithoulkas, Georgos: Medizin der Zukunft. -Kassel: 1999